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Ein Löscheinsatz wie vor 100 Jahren

Bildquelle: Barbara Ruda (Badische Zeitung)
Bericht aus der Badischen Zeitung vom 03.07.2012

 

LÖRRACH. Hundert Jahre ist es her, dass die Stadt Lörrach ihre erste Drehleiter angeschafft hat. Das runde Jubiläum wurde zum Anlass genommen, am Samstag in der Innenstadt einen Feuerwehrtag zu feiern. Dem Jubilar selbst sah man sein erwürdiges Alter keineswegs an, glänzte er doch nach der zweiten Restauration so gut wie neu. In Szene gesetzt wurde die DL 21 bei zwei historischen Feuerwehrübungen an der Löwenapotheke.

Es ist ein sonniger Samstag mit Wochenmarkt, wie es ihn auch schon vor hundert Jahren gab. "E Tag wie hütt", stellte Stephan Brenneisen, der zweite Vorsitzende der Oldtimergruppe und Moderator der Veranstaltung denn auch fest, bevor er die Menschen darauf aufmerksam machte, dass aus einem Fenster hoch oben über der Löwenapotheke Rauch quoll. Das ignorierend schleppte ein Bauer in alle Ruhe noch ein paar Steigen Kirschen hinüber auf den neuen Markt. Damals hätte er die Beine in die Hand nehmen und den ledernen Löscheimer holen müssen, den vor hundert Jahren jeder Hausbesitzer nahe der Eingangtür postieren musste. Heutzutage hätte man per Telefon Feueralarm gegeben. Am Samstag ging alles gemächlicher und langsamer.

Wie seinerzeit wurde erst einmal einer losgeschickt, der auf einer Trompete tutete und laut "Feurio" schrie. Bevor die DL 21 von vier Pferden auf den Alten Markt gezogen wurde, schoben noch Inzlinger und und Grenzach-Wyhlener Kameraden zwei alte Handdruckspritzen vor das Haus mit dem angenommenen Brand und pumpten kräftig, bis einer von ihnen den ersten Wasserstrahl gen Himmel schießen konnte. Statt eine Eimerkette zu bilden, kamen Männer von Hans Brogles Handwerkergruppe aus Stetten mit Rückenkörben und anderen Behältnissen voller Wasser. Die Feuerwehrleute trugen historische Uniformen. Die Mannschaft der DL 21 unter dem Kommando von Walter Mayer, auf dessen Zutun die Stadt Lörrach ihre alte Drehleiter nach einer Odyssee durch verschiedene Museen zurückholte, sogar niegelnagelneue Messinghelme, die den historischen nachgebaut waren. "Dieser Part ist original", erklärte Stephan Brenneisen, "das haben wir so nie geübt." Nach der ersten von zwei historischen Übungen zeigte er sich sehr zufrieden, genau wie Abteilungskommandant Markus Künstle. "Eine bravouröse Leistung", kommentierten die Beiden. Heute sei es Norm, dass zehn Minuten nach dem Alarm ein Wagen vor Ort und der Löschangriff im Aufbau sein müsse. Am Samstag war eine verletzte Person nach zwanzig Minuten aus dem "brennenden" Haus herausgeholt. Brenneisen kommentierte lächelnd: "Es hat schon damals gegolten: Wenns brennt, mir chömme". So hatte vor drei Jahren das Motto beim 150-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Lörrach gelautet.