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Abschlussübung Abteilung Lörrach 2014

Feuerwehr übt im Parkschwimmbad

Großalarm gab es für die Freiwillige Feuerwehr Lörrach Abteilung Lörrach am vergangenen Freitagabend beim Parkschwimmbad. Dort wurde ein Chlorgasaustritt mit gleichzeitigem Verkehrsunfall geübt.

Einsatzabteilung Freiwillige Feuerwehr Lörrach

Bild: Paul Schleer / Badische Zeitung

Unter den Augen von Oberbürgermeister Jörg Lutz, Fachbereichsleiter Thomas Wipf, der auch fürs Schwimmbad zuständig ist, dem stellvertretenden Polizeirevierleiter Rudi Kuppinger, Stadtbrandmeister Jürgen Schernhammer, den Abteilungskommandanten Thomas Göttle (Hauingen), Florian Börs (Haagen), Sascha Vollet (Brombach) und dem Inzlinger Kommandanten Thomas Muck zeigten die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Lörrach, Abschnitt Süd ihre Einsatzbereitschaft.

Die Wehr stellte zwei Einsätze nach: Während sie zum Chlorgaseinsatz im Parkschwimmbad anrückte, geriet der Fahrer eines Renault Twingo in Panik und fuhr die Böschung hinunter. Dabei wurden eine Frau und ein Kind im Auto eingeklemmt.
Als erste Maßnahme musste das Auto gegen ein weiteres Abrutschen an der Böschung gesichert werden.

Die Feuerwehrleute befreiten die Verunglückten mit hydraulischer Schere, Spreizer und Stempel. Sie stellten dazu einen Dreifachbrandschutz sicher und bargen erschütterungsfrei die Schwerverletzten.

Nach dem Wechsel der Druckflaschen trat sehr viel Chlorgas im Wartungsgebäude des Schwimmbads aus. Leichter Wind sorgte für eine Ausbreitung des Gases bis zur Wohnbebauung Jahnstraße, sodass die 16 Schwimmbadgäste schnell das Bad verlassen mussten. Zudem machten sich die Einsatzkräfte auf die Suche nach mehreren Vermissten.

Während zwei Löschgruppenfahrzeuge Haltepositionen außerhalb des Gefahrenbereichs einnahmen, bauten Kollegen eine Wasserversorgung vom Gewerbekanal her auf, damit der Gefahrgutzug anrücken konnte. Er brachte Chemieschutzanzüge, in denen die Einsatzkräfte die Personen aus dem Wartungsgebäude retteten. Zugleich bekämpfte ein weiterer Löschzug das austretende Chlorgas mit einem Sprühnebel.
In die eigens errichtete Verletztensammelstelle wurden alle gebracht, die mit dem Gas in Berührung gekommen waren.

Bei der Schlussbesprechung hob Abteilungskommandant Markus Künstle besonders die Leistungen der Wehrmänner in den Atemschutzanzügen hervor. An der Übung haben 17 Jugendfeuerwehrleute als Verletzte und Dummys und etwa 80 Wehrleute teilgenommen. Künstle zeigte sich sehr zufrieden. Die Übung habe gezeigt, wo das Einsatzpotenzial liege.

Bericht veröffentlicht in der Badischen Zeitung v. 28.10.2014