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Brand im Wohnhaus Maienbühl 09.01.2015

Christbaumbrand durch technischen Defekt

 

Bericht aus der Oberbadischen Zeitung v. 09.01.2015

Bericht aus der Badischen Zeitung v. 09.01.2015

 

 

LÖRRACH (ktz). Bei einem Wohnungsbrand im Maienbühlweg in Lörrach-Stetten brannte ein Zimmer völlig aus. Das Haus wurde nach Feuerwehrangaben durch Rauchschaden fürs Erste unbewohnbar.

Die Bewohner kamen zunächst bei Familienangehörigen unter. Brandursache war ein Christbaumbrand, den offenbar ein technischer Defekt ausgelöst hatte. Die Polizei gibt den Schaden nach ersten Schätzungen mit 30 000 Euro an.

Bildquelle: Badische Zeitung / Trenz

Kurz vor 14 Uhr ging der Notruf bei der Feuerwehr ein. Vor Ort trafen die rund 23 Mann des diensthabenden Löschzuges sehr starke Rauchentwicklung im Erdgeschoss an. Die Feuerwehr – Einsatzleitung: der stellvertretende Stadtbrandmeister Stephan Schepperle und Zugführer Klaus Betting – hatte das Feuer nach einer guten Viertelstunde unter Kontrolle.

Ein Christbaum war im Erdgeschoss eines der Zollhäuser am Maienbühlweg in einer Doppelhaushälfte in Brand geraten. "Rauchmelder alarmierten die Bewohner rechtzeitig", so der stellvertretende Satdtbrandmeister Stephan Schepperle. Da der Baum elektrisch beleuchtet war, geht die Feuerwehr von einem technischen Defekt aus. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.Die Wehrmänner gingen unter Atemschutzgeräten in den Raum und holten die Reste des verkohlten Christbaums und vom Brand betroffenes Mobiliar ins Freie und löschten es ab. Zimmer und Mobiliar wurden erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

"Die Hausbewohner haben sich vorbildlich verhalten", schilderte Einsatzleiter Klaus Betting der BZ. Als sie den Brand entdeckt hatten, haben sie haben eine Decke auf das Feuer gelegt, um den Brand zu ersticken, den Raum verlassen und verschlossen und dann den Notruf abgesetzt.

Rauchmelder seit Jahresbeginn Pflicht

Seit 1. Januar 2015 sind in Baden-Württemberg Rauchmelder auch in Bestandsimmobilien Pflicht. Für sie galt eine Übergangsfrist, während für Neubauten Rauchmelder die vom Landtag beschlossene Regelung bereits 2013 in Kraft getreten war. Dass nun in allen Wohnungen Rauchmelder vorhanden sein müssen, daran erinnerte die Feuerwehr dieser Tage in einer Pressemitteilung. Darin heißt es: " Früherkennung eines Brandes durch Rauchmelder gibt den Betroffenen die Möglichkeit, sich und andere in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu verständigen. Dieser Zeitvorteil bedeutet oft die entscheidenden Sekunden zwischen Leben und Tod."

Rauchwarnmelder werden nach der EU-Norm DIN EN 14604 produziert und mit entsprechenden CE- und VdS-Zeichen gekennzeichnet. Genauere Informationen zu Standortwahl, Montage, Wartung geben die örtlichen Feuerwehren oder der Elektrofachhandel, heißt es weiter.

Jüngste Umfragen besagten, dass viele Eigentümer in ihren Immobilien noch keine Rauchmeldern nachgerüstet haben. Die Übergangsfrist lief mit dem Jahresende ab.