Ab­tei­lungs­ver­samm­lung 2018

Die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Lörrach rückte 2017 zu 309 Einsätzen aus – das waren weniger als im Jahr zuvor.

LÖRRACH. Zur Ab­tei­lungs­ver­samm­lung traf sich die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Lörrach. 2017 bewältigte die Wehr im Ausrückebereich Süd 396 Einsätze, inklusive der Einsätze der Hauptamtlichen. Das waren weniger als im Jahr zuvor, berichtete Abteilungskommandant Klaus Betting. Bürgermeister Michael Wilke, Fachbereichsleiter Klaus Dullisch, die Kommandanten der Ortsteile mit Abordnungen, die Vertreter von Polizei, Technischem Hilfswerk und Rotem Kreuz sowie die Feuerwehrfreunde aus Inzlingen und Basel waren gekommen. Grußworte würdigten die gute Zusammenarbeit.

Rückblick: Von den 396 Einsätzen entfielen 309 auf die Abteilung Lörrach. 63 Menschen wurden aus zum Teil lebensbedrohlichen Lagen gerettet. Vier Personen konnten nur noch tot geborgen werden. Bei den Einsätzen wurden drei Feuerwehrleute verletzt. 34 Prozent der Einsätze erfolgten unter der Woche zwischen 7 bis 18 Uhr, 66 Prozent von Montag bis Freitag und am Samstag, Sonntag und Feiertags von 18 bis 7 Uhr. Der Schwerpunkt der Einsätze lag in der Kategorie technische Hilfeleistungen. Die 88 Fehleinsätze wurden überwiegend durch Brandmeldeanlagen ausgelöst. 138 Mal wurde technische Hilfe geleistet, bei Bränden und Explosionen gab es 77 Einsätze. Dazu kamen 35 Feuersicherheitswachen, sechs Mal galt es, Tiere zu retten. 18 Mal rückte man abteilungsübergreifend aus. An vielen Veranstaltungen nahm die Lörracher Wehr teil, etwa am Aktionstag "offene Gerätehäuser", der mehrere Neuzugänge zur Jugendfeuerwehr brachte, am "Schnitzelbangg Obend", an Fasnachtsfeuern, dem Maibaumstellen in Stetten und Tumringen oder dem Stettener Straßenfest.

Der hohe Ausbildungsstand konnte weiter verbessert werden, berichtete Betting. 44 Frauen und Männer der Lörracher Wehr beteiligten sich mit Erfolg an Lehrgängen der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal, bei den Feuerwehren in Basel, Lörrach, Brombach und Rheinfelden. Dazu kamen 428 Dienstanlässe – 161 Übungen und Ausbildungen sowie 267 Anlässen zur Organisation, Unterhaltung und Kameradschaftspflege. Zusammen mit den Einsätzen ergibt dies stolze 737 Anlässe im vergangenen Jahr.

Rückblick Jugend: Die Jugendlichen wenden viel Zeit für Fortbildung auf, berichtete Jugendwart Manuel Uebelin. Die feuerwehrtechnische Ausbildung umfasste rund 80 Stunden, die allgemeine Jugendarbeit rund 30 Stunden, für Lager und Fahrten war man acht Tage unterwegs. Dazu kamen Aktionen, um die Kasse aufzubessern. Christin Stiemer ist Jugendsprecherin, Til Steinmann ist Stellvertreter, Noah Hartweg Schriftwart und Paul Blache sein Vize.

Ausblick: Klaus Betting berichtete, dass nach der Zuschusszusage des Landes das Beschaffungsgremium für die neue Drehleiter seine Arbeit aufgenommen habe. Die Ausschreibung erfolgte Ende 2017.

Personal: Gesamt 219, davon Aktive 120 (davon 116 männlich und vier weiblich), Jugendfeuerwehr 17 (davon 14 männlich und drei weiblich), Altersmannschaft 89 Mitglieder.

Ehrungen: Oberlöschmeisterin Jutta Sauter (20 Jahre), Hauptfeuerwehrmann Dominik Weber (25 Jahre) und Brandmeister Andreas Kaiser (30 Jahre).

Wahlen: Jugendwart Manuel Uebelin (Beisitzer im Feuerwehr-Ausschuss).

Übernahmen: Sebastian Uebelin, Anne Stiemer (aus der Jugendfeuerwehr zu den Aktiven), Adrian Bache, Julian Schmidt, Ricardo Wehr, Kevin Graupe, Volker Prior (Quereinsteiger und Zuzug).

Verabschiedungen: Hauptfeuerwehrmann Michael Herr, Oberfeuerwehrmann Fabian Engel, Oberfeuerwehrmann Simon Wunderlich, Feuerwehrmann Daniel Held (aus dem aktiven Dienst), Hauptfeuerwehrmann Alexander Gugenberger (Übertritt in die Altersmannschaft).

Beförderungen: Max Klein, Riccardo Wehr, Sebastian Uebelin, Dennis Kastner, Volker Prior, Adrian Bache (alle Feuerwehrmann); Christian Uebelin, Lukas Graf (beide Oberfeuerwehrmann); Yannick Retschlag, Tobias Wasmer (beide Hauptfeuerwehrmann); Kay Löschner, Benjamin Nienholdt, Kevin Reinle (alle Löschmeister); Thomas Ophoven (Oberlöschmeister); Jutta Sauter (Oberlöschmeisterin); Asbjörn Krukow (Hauptlöschmeister); Andreas Ille, Michael Palmer (beide Brandmeister).

 

 


Quellen:

Gut ausgebildet und mit Engagement im Einsatz (veröffentlicht am Mo, 19. März 2018 auf badische-zeitung.de) Feuerwehr rettete 63 Menschen (Verlagshaus Jaumann, 19. März 2018)

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